Die Clapton-Coil – der Geschmacks-Test

Neugierig war ich ja die letzten Monate, als ich immer wieder mal was von der #ClaptonCoil gelesen hatte. Aber ich dachte mir, die übertreiben alle das der Geschmack nun soviel besser sein soll als auf einer gewöhnlichen Wicklung mit Single oder DoubleCoil. Da ich nun nicht der totale Bastelfreund bin und auch gar keinen Akkuschrauber in meinem Sortiment habe, dachte ich, ich werde so eine ClaptonCoil sowieso nie ausprobieren können.

Zum Glück, gibts diese ClaptonCoil nun aber auch fertig hergestellt. Nur die Windungen muss man noch selbst machen. Da habe ich mir das ganze mal im eDampf-Shop Kamen gekauft. Praktisch in einer länglichen Röhre zu 10cm sind 10 Claptons dort ordentlich verstaut. Dazu habe ich mir dann auch gleich noch einen neuen #Dripper gegönnt, der eine größere Liquidwanne als mein älterer #TheDoge hat, gekauft. Und zwar den #Ehpro #eDrip #T1

In diesem habe ich mir dann die Clapton Dual Coil gebaut. 2 x 6 Windungen war genau richtig. Also ich fahre nun bei 6-7 Windungen sehr gut mit der Ergebnis für mich. In einem Tröpfler ist der Liquidgeschmack ja schon von vorne herein besser. Ich muss aber sagen, mit dieser Dual Clapton Coil noch viel besser. Da ich jetzt auch meine Liquids selbst mische und aktuell die Aromen von Pink Spot verwende, kann ich jetzt auch richtig fein, alle Geschmacksnuancen heraus schmecken. Zu der Clapton Coil gibt es ja die unglaublichsten Aufbauten, Hier mal ein paar Ansichten, die ich aber so schön wohl eher nicht hinbekommen würde 😛

 

tumblr_nine8rTAp51qmbodko1_1280

 

Image00015

 

mE76NEt

 

Wie man auf den 3 Bildern nun sieht, handelt es sich bei einer Clapton Coil auch nicht nur um einen Draht, sondern um einen mittigen Edelstrahl-Draht um den ein weiterer Kanthaldraht gewickelt ist. Dadurch hat man viel mehr Fläche und das Liquid wird zwischen den feinen Spalten gehalten und kann beim feuern, besser verdampft werden. Dadurch hat man einen intensiveren Geschmack. Ich kann das nur jedem der selbst wickelt, dringend empfehlen, das mal auszuprobieren. Da eine ClaptonCoil erst so bei 30-40 Watt anfängt, richtig gut anzulaufen, macht es hier natürlich Sinn, sowas im Subohm Bereich zu verwenden. Da ich aber eher ein traditioneller Dampfer bin, der nicht so gerne direkt in die Lunge dampft, wollte ich das auch in meinem Taifun GTII und dem Flash-e-Vapor v3 haben. Ist ja schließlich kein Problem, die dann auch mit 30-40 Watt zu befeuern. Nur natürlich dann mit einer Clapton SingleCoil. Das reicht hier 🙂

Ich hab hier mal 7 Windungen genommen und bin auf dem Flashi nun auf 0,94 Ohm rausgekommen, was für meine Belange sehr gut ist. Den Flash-e-Vapor habe ich jetzt bei um die 28,5 Watt eingedampft und der Geschmack kommt mir sogar noch besser als mit dem Dripper vor. Ich dampfe hier Lemon Coconut Cookie und Nutty Buddy Cookie 1:1 mit 3mg Nikotin. Als traditionelle Base 55/35/10.

Den Taifun GT II befeuere ich dagegen bei 31 Watt auf einer SMOK Treebox und mit dem #PinkSpot Liquid Pear O Melons was ich mir mit 6% und 3mg Nikotin auch mit der traditionellen Base angemischt habe. Dampft super und schmeckt intensiv gut. Könnte natürlich mit einer 80/20 Base noch viel mehr Dampf produzieren aber mir ist hier der Geschmack viel wichtiger als viel Dampf.

Natürlich verbraucht man in so einem Setting auch mehr Liquid als mit gewöhnlichen Wicklungen aber dadurch das ich das nicht nur in einer Subohm Wicklung auf dem Dripper nutze, ist es ok. Das nehme ich dann in Kauf. Mische ja alles selbst und kaufe nicht mehr das teure Zeug :-O

Wer auch die genannten SWV besitzt, kann ja gerne mal seine Erfahrungen mit der ClaptonCoil in einem Kommentar hinterlassen. Ich bin sehr begeistert und werde nichts anderes mehr dampfen!!